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Erlenbachschule ist ausgezeichneter und liebevoller Ort

Konietzke-Neisel und Dietz zu Gast an Gederner Grundschule

Gemeinsam mit der Bürgermeisterkandidatin Simone Konietzke-Neisel stattete der Wetterauer CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Dietz im Rahmen seiner diesjährigen Schulbesuche auch der Erlenbachschule in Gedern einen Besuch ab. Begleitet wurden sie vom CDU-Vorsitzenden Edgar Gowin, dem Kreistagsabgeordneten Heinrich Orth sowie der Stadtverordneten Kerstin Bernhard.

Sehr stolz zeigte sich Schulleiterin Doris Weber darüber, dass die Erlenbachschule zum ersten Male den Umweltpreis des Wetteraukreises gewonnen hat. „Es ist schön, dass die Arbeit unserer Schulgemeinde nicht nur Spaß bringt, sondern auch von Seiten des Landkreises gewürdigt wird.“ Daneben wurde die Grundschule bereits zwölf Mal als „Umweltschule Europa“ ausgezeichnet und besitzt die Teilzertifikate „Ökologische Schule“ und „Bewegte Schule“ im Rahmen der Zertifizierung zum Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“.

Um alle 150 Schulkinder entsprechend ihrem individuellen Tempo zu fördern, beginnt jedes Kind der Grundschule seine Schullaufbahn in einer der vier Flex-Klassen. Hier werden Erst- und Zweitklässler gemeinsam unterrichtet. Eine Lehrerin leitet, stundenweise unterstützt durch einen Sozialpädagogen den Unterricht. Auch das Arbeiten in den dritten und vierten Klassen hat sich gewandelt. Weg vom Frontalunterricht hin zu mehr Eigenständigkeit und selbstbestimmten Lernen. Mit einem Sitzkreis, in dem sie die Aufgaben des Tages besprechen, wird der Tag begonnen. Wer anschließend bei der selbstständigen Lösung der Aufgaben Hilfe benötigt, der erhält diese am so genannten Helfertisch durch die Lehrkraft. „Dadurch können wir gezielt die Kinder unterstützen, die Hilfe benötigen und die anderen Kinder werden nicht gehemmt“, so Weber. Ein besonderes Augenmerk legt die Schule auf eine möglichst hohe Selbstständigkeit der Schulkinder, so werden sie ab der ersten Klasse durch das Erarbeiten und Halten von eigenen Präsentationen gezielt gefördert und gefordert.

Sorgen bereitet Weber die Arbeit rund um die Schulsozialarbeit. Die Aufnahme von Flüchtlingskindern stellt eine besondere Herausforderung dar. „Mit nur vier Stunden Schulsozialarbeit pro Woche die mehrheitlich den Kindern in den Flex-Klassen zu Gute kommen, ist eine sinnvolle Arbeit nicht umsetzbar. Wir erreichen leider nicht alle Kinder die es benötigen würden. Hier wird an der falschen Stelle gespart“, erklärt Weber.

Auch in den Bereichen „Bewegung“ und „gesunde Ernährung“ legt die Grundschule großen Wert. Alle Kinder der vierten Klassen erwerben den Fahrradführerschein, der Ernährungsführerschein wird ab der dritten Klasse angeboten. Gemeinsam werden dabei leckere und gesunde Speisen zubereitet. Bewegungsraum und Pausenhof dienen nicht nur während der Schulpausen, sondern auch während der Betreuungszeit zum Austoben. Schwimmunterricht erhalten die Kinder bereits ab der dritten Klasse. Daneben bietet die Schule eine Vielzahl von Arbeitsgemeinschaften wie, Fußball, Musik, Mountainbike, Schach, Lesen, Werken und auch den Umgang mit dem Computer sowie Nadel und Faden an. „Auch die Zusammenarbeit mit der benachbarten Gesamtschule und den Kindergärten läuft hervorragend. Schülerinnen der 10 Klasse der Gesamtschule bieten regelmäßig die Cheerleader-AG an. Außerdem veranstalten wir gemeinsam Feste und Sportveranstaltungen“, so Weber. Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sind die Aufführungen mit dem „Circus ZappZarapp“, ein wandernder pädagogischer Mitmachzirkus. Mit geschulten Zirkus-Pädagogen macht der Zirkus alle vier Jahre eine Woche Station auf dem Schulgelände und übt Aktionen mit den Kindern ein, die dann in einer großen Zirkusaufführung dem begeisterten Publikum präsentiert werden. Ziel ist, dass jedes Schulkind wenigstens einmal in seiner Grundschulzeit diesen Zirkus erleben durfte, um Neues zu erfahren, seine Grenzen zu erleben und diese zu überwinden.

„Die Erlenbachschule ist ein ausgezeichneter und liebevoller Ort, an dem das Wohlergehen und die Zukunft unserer Kinder an erster Stelle stehen. Es ist toll, in wie vielen Bereichen sich die Schule erfolgreich einbringt“, so Konietzke-Neisel im Anschluss an den Besuch.

liebevoller ort

Bildunterschrift:
Auf den von Kindern gemeinsam mit Eltern gebauten Beton-Echsen Erli und Bärli: v.l. Edgar Gowin, Kerstin Bernhard, Klaus Dietz MdL, Heinrich Orth, Simone Konietzke-Neisel, Doris Weber und Nadine Schäfer

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